Redüktör Hesabı

 

Berechnung des Getriebes

Die richtige Auswahl eines Getriebes endet nicht nur mit der Bestimmung des Typs; Kapazitäts-, Drehmoment-, Drehzahl- und Leistungswerte müssen durch technische Berechnungen präzisiert werden. Fehlerhafte Berechnungen können zu Problemen wie unzureichendem Drehmoment, Überlastung, Energieverlust oder vorzeitigem Ausfall führen. Daher ist die Getriebeberechnung eine der kritischsten Phasen im Auswahlprozess.

Grundlegende Parameter bei der Getriebeberechnung

1. Eingangsleistung (P)

Die vom Motor bereitgestellte Leistung wird in der Regel in kW oder HP angegeben.

Formel:

Hierbei gilt: T = Drehmoment (Nm), n = Drehzahl (U/min).

2. Übersetzungsverhältnis (i)

Es ist das Verhältnis der Eingangsdrehzahl zur Ausgangsdrehzahl.

Formel:

3. Drehmomentberechnung (T)

Es ist das Kraftmoment, das erforderlich ist, um die Last zu bewegen.

Formel:

4. Betriebsfaktor (SF)

Dies ist der Kapazitätskoeffizient gemäß den Betriebsbedingungen (Lastwechsel, Stoßbelastung, Betriebsdauer).

Bei Schwerlastbetrieb wird SF ≥ 1,5, bei leichter Belastung SF ≈ 1,0 angesetzt.

5. Umgebungsbedingungen und Sicherheitsfaktor

Unter Berücksichtigung von Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit, Staub und Vibration wird ein zusätzlicher Sicherheitszuschlag hinzugefügt.

Beispielrechnung

Gegeben:

Motorleistung: 5,5 kW

Eingangsdrehzahl: 1500 U/min

Ausgangsdrehzahl: 50 U/min

Betriebsfaktor: 1,4

 

Schritte:

1. Übersetzungsverhältnis:

2. Ausgangsdrehmoment:

 

3. Anwendung des Betriebsfaktors:

 

Als Ergebnis sollte ein Getriebe ausgewählt werden, das diese Werte erfüllen kann.

 

Häufige Fehler bei der Berechnung

 

 

Die Auswahl nur anhand der Motorleistung treffen.

 

Den Betriebsfaktor außer Acht lassen.

 

Die Bedingungen der Arbeitsumgebung nicht berücksichtigen.

 

Momentane Startlasten nicht berücksichtigen.

Kommentar der Remak Akademie:

„Die richtige Getriebeberechnung garantiert sowohl die Leistung Ihrer Maschine wie am ersten Tag als auch ihren jahrelangen störungsfreien Betrieb. In der Technik zählt nicht die Schätzung, sondern die Berechnung.“