Montaj ve Hizalama

 

Montage- und Ausrichtungstechniken bei Getrieben

Auch wenn ein Getriebe noch so hochwertig gefertigt ist, verkürzt sich seine Lebensdauer und seine Leistung sinkt, wenn die Montage nicht korrekt erfolgt. Falsch ausgerichtete Wellen beschleunigen den Zahnradverschleiß; sie verursachen Lagerschäden, Vibrationen und Energieverluste. Daher sind die bei der Montage des Getriebes angewendeten Schritte und präzisen Ausrichtungsarbeiten für einen zuverlässigen Einsatz von entscheidender Bedeutung.

Montageschritte

Gehäusepositionierung

Das Getriebe muss auf einem stabilen und vibrationsfreien Untergrund befestigt werden.

Die Grundflächen müssen glatt und waagerecht ausgerichtet sein.

Wellenverbindungen

Kupplungs- oder Riemenscheibenverbindungen müssen mit dem geeigneten Anzugsdrehmoment montiert werden.

Schlagmontage ist zu vermeiden; falls Pressen erforderlich ist, muss dies kontrolliert erfolgen.

Verbindungselemente

Schrauben und Muttern müssen mit den vom Hersteller angegebenen Drehmomentwerten angezogen werden.

Sicherungsscheiben, Sicherungsringe oder konische Spannsätze müssen unbedingt verwendet werden.

Ölbefüllung

Nach der Montage muss das Getriebe mit Öl in der vom Hersteller empfohlenen Menge und Viskosität befüllt werden.

Ausrichtungstechniken    

 

Visuelle Ausrichtung (grob)

In der ersten Platzierungsphase werden die Wellenachsen grob ausgerichtet.

Mit Lineal und Lehre

Ermöglicht eine schnelle Kontrolle bei kleinen Systemen.

Mit Messschieber oder Messuhr

Die Wellenachsen werden durch präzisere Messung eingestellt.

Mit Laser-Ausrichtungsgerät

Wellen und Kupplungen werden mit Mikron-Präzision ausgerichtet.

Toleranzen

Wenn die Fehlausrichtung mehr als 0,05 mm beträgt, verringert sich die Lebensdauer von Lagern und Kupplungen erheblich.

Remak Kommentar:

„Die Lebensdauer eines Getriebes hängt nicht nur von der Qualität des verwendeten Materials ab, sondern auch von der korrekten Montage und Ausrichtung. Eine fachgerechte Montage ist die Garantie für einen zuverlässigen Betrieb über viele Jahre hinweg.“